Wissenswertes über die Beleuchtung in der Fotografie

1. Je breiter die Lichtquelle, desto weicher das Licht.
Je schmaler die Quelle, desto härter das Licht. Eine breite Lichtquelle reduziert Schatten, verringert den Kontrast und unterdrückt die Textur.

Eine schmale Lichtquelle macht das Gegenteil. Dies liegt daran, dass mit einer breiten Lichtquelle Lichtstrahlen aus mehr Richtungen auf Ihr Motiv treffen, wodurch Schatten ausgefüllt und die Szene gleichmäßiger beleuchtet werden.

2. Je näher die Lichtquelle ist, desto weicher ist das Licht.
Je weiter die Quelle entfernt ist, desto härter ist das Licht. Dies liegt auf der Hand: Gehen Sie näher heran, und Sie vergrößern das Licht – das heißt, es ist breiter – in Bezug auf Ihr Motiv. Bewegen Sie es weiter weg, und Sie machen es relativ kleiner und daher schmaler.

Denken Sie an die Sonne, die etwa den 109-fachen Durchmesser der Erde hat – ziemlich breit! In einer Entfernung von 150 Millionen Kilometern nimmt es jedoch nur einen kleinen Teil des Himmels ein und strahlt daher sehr hartes Licht aus, wenn es direkt auf ein Motiv fällt.

3. Diffusion streut Licht, wodurch die Lichtquelle im Wesentlichen breiter und daher weicher wird.
Wenn Wolken vor der Sonne treiben, werden die Schatten weniger deutlich. Füge Nebel hinzu und die Schatten verschwinden. Wolken, bewölkter Himmel und Nebel wirken als Diffusion – etwas, das das Licht in viele Richtungen streut. An bewölkten oder nebligen Tagen wird der gesamte Himmel quasi zu einer einzigen sehr breiten Lichtquelle – der Softbox der Natur.

4. Bouncing Light wirkt als Diffusion.
Richten Sie eine schmale Lichtquelle auf eine breite, matte Oberfläche – wie eine Wand, eine Decke oder einen matten Reflektor – und lenken Sie das Licht nicht nur ab, sondern streuen Sie es auch über einen größeren Bereich.
Verwenden Sie jedoch einen glänzenden Refiektor, und das Licht bleibt beim Abprallen ziemlich schmal. Die extremste Art von glänzendem Refiektor – ein Spiegel – wird das Licht in der Refiektion ziemlich genau fokussieren.

5. Je weiter die Lichtquelle entfernt ist, desto mehr fällt sie ab – Ihr Motiv wird dunkler.
Die Regel besagt, dass Licht als Quadrat der Entfernung abfällt. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht wirklich. Wenn Sie ein Licht doppelt so weit von Ihrem Motiv entfernen, haben Sie nur ein Viertel des Lichts auf dem Motiv.

Mit anderen Worten, das Licht wird schnell dunkler, wenn Sie es wegbewegen. Denken Sie daran, wenn Sie Ihr Licht oder Ihr Motiv bewegen, um die Qualität des Lichts zu ändern.


6. Light Falloff kann verwendet werden, um die Beziehung zwischen dem Licht auf Ihrem Motiv und Ihrem Hintergrund zu variieren.

Wenn Sie ein Licht in der Nähe Ihres Motivs platzieren, ist der Abfall vom Motiv zum Hintergrund stärker. Bewegen Sie das Licht weiter von Ihrem Motiv weg, und der Hintergrund wird relativ heller.

Gleiches gilt für die seitliche Beleuchtung: Wenn sich das Licht in der Nähe der Seite Ihres Motivs befindet, fällt das Licht stärker über den Rahmen ab, als wenn das Licht weiter entfernt ist.

7. Schatten erzeugen Volumen.
So beschreiben Fotografen die Dreidimensionalität, das Gefühl, ein Bild als ein Objekt im Raum zu sehen, das nicht auf eine flache Oberfläche projiziert wird.

Auch hier schafft die Beleuchtung von der Seite, von oben oder unten, indem tiefere und längere Schatten geworfen werden, das Gefühl von Lautstärke. Stillleben-, Produkt- und Landschaftsfotografen setzen aus diesem Grund auf eckige Beleuchtung.

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